Haralampi G. Oroschakoff, geb.1955, ist ein österreichischer Maler, Zeichner und Schriftsteller. Er gilt als ein Vorläufer des Ost-West-Dialogs in der Kunst und als Erneuerer der Ikonenrezeption in der westlichen Malerei.
In den 1980er Jahren fiel er mit Zeichnungen, Textcollagen, Installationen und Videoperformances auf. Seine Bildserien führen die monochrome Malerei eigenständig weiter und benennen die unsichtbare Kulturgrenze zwischen dem post-lateinischen Westen und dem post-byzantinischen Osten.

 „Oroschakoffs Spurensicherung der mythisch fremden Welt des Ostens öffnet den Blick für die Vielgestalt dieses ›anderen Europas‹ in seiner ›slawischen Duldsamkeit, asiatischen Grausamkeit und orientalischen Poesie‹ zu einer konkreten Kunst der Kartographie brüchiger Oberflächen sowie polemisch benutzbar gewordener Symbole von farbintensiver Kraft.“ (Elke Schmitter)

Haralampi G. Oroschakoff ist Abkömmling einer alten exilierten russischen Familie mit Wohnsitzen in Berlin, Cannes und Wien.